Who I am

Bewerbungsbild Mai 2007

Ich denke, es ist nie ganz leicht, sich selbst zu beschreiben. Deswegen will ich das auch gar nicht großartig versuchen, sondern lass ein Bild von mir sprechen. Dies ist Ende Mai 2007 für meine Bewerbungsunterlagen entstanden.

Mein Name

Anfangen darf ich mit meinen Namen, und der kann für den ein oder anderen eine echte Überraschung sein. Ich heiße Daniel Schulte.

Jetzt gibt es drei Personengruppen mit den Fragen:
- Wie sollst du denn sonst heißen?
- Wie, du heißt doch anders!
- Ach ne, nicht schon wieder diese Geschichte...

Mein Spitzname ist Oscar, und vor allem in der Jugendarbeit und aus dem Studienkreis, aber zum Teil sogar aus der Uni kennen mich einige nur unter diesem Namen. Ich muss auch zugeben, dass ich ihn im Laufe der Zeit schätzen gelernt habe, der Name gefällt mir irgendwie. Und deshalb stelle ich mich auch selbst oft einfach als Oscar vor. Aber eigentlich heiße ich nur Daniel, auf einen zweiten Vornamen haben meine Eltern bewusst verzichtet (aber mit dem Oscar müssen sie halt jetzt leben).

Bleibt nur noch zu klären, wie ich ausgerechnet zu dem Namen Oscar komme...
Eigentlich ist das ganz unspektakulär: In der achten Klasse kam ein Schüler (durch unfreiwillige Wiederholung des Schuljahres) neu in unsere Klasse, konnte sich natürlich nicht spontan all unsere Namen merken, und hat mich einmal aus Versehen Oscar genannt. Und dabei ist es dann geblieben...

Meine Person

Ich bin etwa 1,80 groß, blond und habe graugrüne Augen. Weitere optische Aspekte könnt ihr dem Bild entnehmen...

Ich wurde am 21.09.1981 in Soest geboren, habe etwa neun Monate in Westönnen (bei Werl) gewohnt, bevor es mich nach Hemer verschlagen hat (erst knapp 20 Jahre Deilinghofen, mittlerweile Sundwig), wo ich mich selbst heimisch fühle (kein Wunder, hier bin ich ja auch aufgewachsen).
"Dienstlich" gesehen habe ich, denke ich, einen klassischen Weg eingeschlagen: Kindergarten (der Katholische in Sundwig), Grundschule (Deilinghofen, ich glaube, sie hat noch immer keinen Namen), Gymnasium (Woeste), Zivildienst (beim CVJM) und Studium (Kerninformatik an der Uni Dortmund), dass ich nun fast abgeschlossen habe. Mehr diesbezüglich dürfen interessante Firmen meinem Lebenslauf entnehmen.

Meine Hobbys

Hier möchte ich euch lieber von meinen Hobbys berichten, dass sind nämlich nicht ganz so wenig, auch wenn ich nicht immer ausreichend Zeit für alle finde...

Musik

Angefangen hat alles schon in der Grundschule, dort habe ich bei Herrn Herchenröder (in Deilinghofen so etwas wie eine Legende, dass halbe Dorf hat bei ihm gelernt) Blockflöte gelernt und war auch (dass müsste sogar noch eher gewesen sein) mal in einem Singkreis der kath. Kirchengemeinde.
Schließlich ging es aber beim Musikverein Deilinghofen weiter. Dort habe ich Klarinette gelernt (bei Reinhard Schlichting, dem ersten Vorsitzenden), und spiele im Orchester die erste Stimme. Zwischenzeitlich war ich auch mit Tenorsaxophon in einer Tanzband des Musikvereins, leider gibt es diese Band nicht mehr.
Zum guten Schluss habe ich während des Zivildienstes angefangen, Gitarre zu spielen, allerdings nur just for fun ohne größere Ambitionen. Wer das hören will, der muss schon mit der KJStB auf Freizeit fahren, da spiele ich schon mal das ein oder andere Stück...

Jugendarbeit

Die Jugendarbeit ist mir sehr wichtig und im Laufe der Zeit ans Herz gewachsen, genau so, wie auch viele der Kinder und Jugendlichen, die ich seit einigen Jahren immer wieder betreuen darf.
Angefangen hat alles beim CVJM in Deilinghofen mit Jungenschar, danach Jungenschaft. Und eigentlich dachte ich auch, ich würde da ewig bleiben, aber über die Messdiener bin ich dann im katholischen Lager gelandet, und da ich da zum einen viel mehr Entfaltungsfreiräume hatte, und zum anderen ganz liebe Leutz kennengelernt habe, bin ich da dann auch geblieben.
Ich zeichne mich im Moment für den Billardtreff verantwortlich, daneben für unsere Gruppenfreizeit und unser Mitarbeiter-Seminar (dort arbeiten wir ein wenig thematisch, gönnen uns aber auch einfach mal ein wenig Zeit für uns). In der Mitarbeiterrunde habe ich von Sep. 2003 bis Dez. 2006 die Kasse geführt, seit Jan. 2006 bin ich Protokollant, seit Jan. 2007 auch Sitzungsleitung (einen offiziellen Vorstand haben wir nicht) und Kassenprüfer.
Natürlich kommen noch viele kleinere Aktionen im Jahr dazu, einige eher Pflicht, andere echter Kult. Naja, aber im Moment habe ich das Gefühl, so langsam zum alten Eisen zu gehören, denn zum einen gehen viele der Leutz, mit denen ich lange zusammenarbeiten durfte, weg (nach Aachen, Oldenburg, Osnabrück oder Paderborn, aber einige kommen uns noch regelmäßig besuchen und arbeiten, sofern möglich, weiter mit), zum anderen kommen gerade viele neue junge Gesichter in unsere Runde. Aber auch als "alter Mann" freue ich mich sehr auf die Aktionen mit unseren Neuen!
Davon abgesehen darf ich unsere Jugend im Stadtjugendring Hemer vertreten, in dem ich auch als Kassenprüfer fungiere...

Badminton

Bei der TG Hemer habe ich vor Jahren sehr aktiv Badminton gespielt, aber durch mein Engagement in der Tanzband des Musikvereins hab ich lange Zeit ausgesetzt. Nachdem ich im Spätsommer 2006 bei einem Seminar ein paar meiner alten Spielkameraden wieder getroffen habe, bin ich gelegentlich auch wieder auf dem Platz zu finden... nicht nur im Verein, z.Z. auch mit einigen Kommilitonen in Dortmund.

Kegeln

Ich gehe auch gerne Kegeln. U.a. mit meinen Eltern spiele ich im Verein alle 4 Wochen ganz gemütlich - wenn ich es schaffe, leider geht es bei mir nicht immer...

Fussball

Das ist nun wirklich eine Sache just for fun, denn für einen Verein würden meine fussballerischen Fähigkeiten sicher nicht reichen. Aber hin und wieder (mitunter auch wöchentlich, aber ich bin leider doch nicht ganz so regelmäßig dabei) treffe ich mich dann mit ein paar Leuten Sonntags, um gemeinsam eine Runde zu spielen.

Arbeit oder Berufung

Ich habe natürlich während mein Studium auch ein paar Dinge getan, um dieses zu finanzieren: Nachhilfeunterricht, Klarinettenunterricht, Gartenarbeiten, Systemadministrator an der Uni, Übungsgruppenleiter an der Uni und last but not least Vater-Kind Seminare.
Und bei diesen Seminaren muss man wohl Arbeit hinterfragen, denn dies wird eine Tätigkeit sein, die mit dem Eintritt ins Berufsleben nicht enden wird, sondern nur eine neue Form für mich annimmt. Während ich bisher im Team auf diesen Seminaren mitgearbeitet habe, darf ich im nächsten Jahr erstmals ein Seminar selbst leiten (nach einer entsprechenden Fortbildung, die ich zur Zeit durchlaufe, natürlich).

Und sonst?

Ich lese sehr gern, am liebsten John Grisham, auch wenn ich von einigen neueren Werken sehr enttäuscht war, und die drei Fragezeichen. Zudem bin ich wohl ein wahrer Fernsehjunky. Und wenn zwischendurch noch Zeit ist, dann geht es auch mal mit nen paar Freunden zum Fussball in eine Soccerhalle oder zum Billard oder ...

Genug zum status quo. Und was ich zu meinen Wünschen für die Zukunft hier preisgeben möchte, muss ich mir noch einmal überlegen. Denn ich glaube, dass Wünsche etwas sehr persönliches sind...

Aber vielleicht werde ich in den nächsten Wochen noch auf den ein oder anderen Punkt näher eingehen und ein paar Fotos ergänzen...